Informationen zur Preisentwicklung auf dem Berliner Immobilienmarkt für Käufer und Verkäufer

Die Miet- und Immobilienpreise in Berlin steigen immer weiter. Dabei schien es lange so, als hätte der Hauptstadt-Status und das legendäre Berlin-Feeling kaum Einfluss auf die Immobilienpreise. Verglichen mit anderen Metropolen der Welt hatte Berlin, sowohl im Wohnungs- als auch Einfamilienhausbereich, sehr moderate Miet- und Kaufpreise. Nach dem Immobilienhype Anfang der 90er Jahre mussten einige Eigentümer sogar teils herbe Grundstücks- und Immobilienwertverluste verkraften. Das ist vorbei. Sinkende Zinsen und ein ungebrochener Zuzug von jungen Familien aus ganz Europa führen zu weiter steigenden Mieten und Kaufpreisen.


Der Ruf „Arm aber sexy“ (was viele als "günstig und sexy" verstanden haben), die Weltoffenheit und Toleranz unterschiedlicher Lebensentwürfe wurde zum Lockruf für Menschen auf der ganzen Welt. Was viele unterschätzt haben: Dieser Ruf wurde gehört! Und er hat mehr Menschen und damit Käufer und Mieter angezogen als jeder Hauptstadtstatus oder jede Wirtschaftsförderung.


Inzwischen wurde der Berliner Immobilienmarkt kräftig aufgewirbelt


Zuerst spürten diese Preisveränderung die beliebten Szenebezirke, wie Prenzlauer Berg und Friedrichshain mit Ihren beliebten Altbauwohnungen und Kiezvierteln. Unter dem Schlagwort Gentrifizierung veränderten die vielen Zuzüge von gut ausgebildeten Familien die Miet- und Kiezstruktur tiefgreifend. 


Kreuzberg und Neukölln erleben - unter Protest - gerade die gleichen Veränderungen. Von hier aus strahlen die steigenden Mietpreise bereits in die Nachbarbezirke innerhalb des Berliner S-Bahn-Ringes aus. Ein Ende ist vorerst nicht in Sicht und die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum wird eher noch zunehmen und für ordentlich „Stimmung“ zwischen neuen und alten Berlinern sorgen. 

Zusätzlicher Preisdruck durch langfristig niedrige Zinsen - Auswirkungen der europäischen Finanz- und Schuldenkrise auf Berliner Immobilienpreise


Was hat die Finanzkrise mit den Berliner Immobilienpreisen zu tun? Die Europäische Zentralbank war und ist noch eine ganze Weile gezwungen den Leitzins auf historisch niedrigem Niveau zu halten, um die stagnierende Wirtschaftskraft vieler Mitgliedsländer zu stärken und die Auswirkungen der Überschuldung zu bremsen. 

Großer Verlierer sind insbesondere die deutschen Sparer. Ihr Erspartes verliert durch die Inflation real jeden Tag an Wert. Gleichzeitig sind die Bau- und Immobilienkreditzinsen durch diese Entwicklung historisch günstig. Immer mehr Sparer und Gutverdiener überlegen daher ihr Vermögen mit einer Anlage in Immobilien vor Wertverlust zu schützen.


Der Zuzug nach Berlin und niedrige Zinsen führen in einer Zangenbewegung zu weiter steigenden Mieten und Immobilienpreisen


Der Vergleich der Bodenrichtwerte zeigt, dass die Grundstückspreise in allen Berliner Bezirken fast ausnahmslos gestiegen sind.  

 


Immer mehr Familien wünschen sich Eigentum in Berliner Randbezirken


Ausgehend von diesem Preissteigerungs-Epizentrum in Berlins Mitte ziehen nun auch die Kauf- und Mietpreise, z.B.  in Pankow, Treptow, Karlshorst, Biesdorf, Mahlsdorf, Kaulsdorf, Friedrichshagen usw. an. Bei hohen Mietpreisen in der Mitte suchen immer mehr Familien nach Einfamilienhäusern mit Garten in den Randbezirken mit S- oder U-Bahnanschluss zur City. Ein neuer Trend entsteht in Berlin: Top ausgebildete Familien wollen in der City in modernen Büros arbeiten, aber draußen im Grünen mit der Familie wohnen. 


Die Immobilienpreise in Berlin waren noch nie so unübersichtlich


Dabei verläuft der Preisanstieg nicht überall gleich! So gibt es zum Beispiel gerade bei Einfamilienhäusern in Berliner zum Teil krasse - und fast unvorhersagbare - Unterschiede zwischen Angebot und Nachfrage. 


Wir erleben immer häufiger, dass sich Käufer bei einem Einfamilienhaus aufgeregt überbieten und nichts unversucht lassen sofort kaufen zu können. Zwei Straßen oder einen Kiez weiter herrscht bei einem Angebot plötzlich absolute Stille - selbst wenn das Haus besser ausgestattet und ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis hat. 


Wir beobachten den Berliner Immobilienmarkt seit über 15 Jahren sehr genau und nach über 500 vermittelten Immobilien können wir mit einiger Erfahrung sagen: Noch nie war der Immobilienmarkt für Käufer und Verkäufer so unübersichtlich wie heute.


Daher versprechen wir Ihnen auch keine „Traumimmobilien“ oder „sensationelle Wunschpreise“ sondern nur eines: Dass wir uns mit all unserer Erfahrung und Energie für Ihr konkretes Vorhaben einsetzen werden. Probieren Sie es unverbindlich aus. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!

 

… und freundlich grüßt Ihr immozippel

 Karsten Zippel 

 

Hier finden Sie die aktuellen Bodenrichtwerte und Grundstückspreise in Berlin

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